Nach Ferien vor verschlossener Türe

Niemals hätte ich gedacht, dass ich einmal die Dienste von einem Schlüsseldienst in Anspruch nehmen muss. Doch nach unseren Ferien in Portugal war ich mehr als nur ein bisschen dankbar, dass mir ein Fachmann aus der Patsche helfen konnte. Es waren überschwängliche Urlaubstage im Westen Europas und wir haben uns regelrecht verliebt in dieses Land, welches so südlich scheint, von der Mentalität her aber Machoismus gänzlich vermissen lässt. Die Portugiesen sind ein wahrlich freundliches und auch bescheidenes Volk und wir waren sehr erstaunt, als wir das Viertelfinale der EM 2016 in einem Public Viewing in Lissabon geschaut haben, dass die Zuschauer fast noch zurückhaltender als die Schweizer agierten. Nachdem sich die Portugiesen für das Halbfinale qualifiziert hatten, war die Stimmung zwar gut und ausgelassen, von einem kollektiven Freudentaumel aber weit entfernt. Und genau nach diesem Match muss es passiert sein, irgendwo im Gedränge der Menschenmassen habe ich wohl meinen Schlüsselbund, welchen ich jahrelang mit mir herumgetragen habe, verloren. Das hab ich aber wohlgemerkt erst viel später realisiert.

Unschönes Gefühl: Vor verschlosener Türe stehen

Unschönes Gefühl: Vor verschlosener Türe stehen

Als wir Tage später mit der Swiss von Lissabon nach Zürich geflogen sind, dann mit dem Tram bis zu unserer Wohnung gefahren, wollte ich wie immer meinen Lanyard zücken und die Türe aufschliessen. Dabei fiel es mir wie Schuppen von den Augen, dass ich meinen Schlüsselbund schon längere Zeit nicht mehr gesehen hatte. Nach einer kurzen Suche wurde mir klar, dass uns jetzt nur ein guter Schlüsselservice helfen konnte. Ich zückte mein Smartphone und googelte Schlüsseldienst Zürich und schon hatte ich einen Anbieter gefunden, welcher vertrauenswürdig erschien. Ich rief an, schilderte mein Problem und schon nach kurzer Zeit stand ein Mitarbeiter des Schlüsselservice vor meiner Tür. Erstaunlich oder sogar erschreckend wie schnell er unser doch massiv wirkendes Schloss mit seinem Werkzeug öffnen konnte. Klar, ein Dieb könnte das in dem Fall genauso schnell öffnen. Aber natürlich waren wir nach dieser langen Flugreise unendlich glücklich, endlich in den eigenen vier Wänden angekommen zu sein. Während wir uns erfrischten, machte sich der Schlüssel-Spezialist ans Auswechseln des Zylinderschlosses, denn dieser muss nach dem Aufbohren komplett ersetzt werden. Es war ein wahrlich nervenaufreibendes Erlebnis, welches dank dem grossartigen Service von Fachleuten doch noch ein gutes Ende nahm.

Lissabon – die bewegende Hauptstadt

Lissabon, die Hauptstadt Portugals, trägt den schönen Beinamen „Stadt der sieben Hügel“. Das hat einen geschichtlichen Hintergrund und genau dank dieser ist Lissabon zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Und das liegt nicht nur daran, dass Lissabon 1995 Europas Kulturhauptstadt geworden ist.

Kultur pur

Kulturliebhaber sollten sich mindestens zwei Wochen Zeit nehmen, um sämtliche alte Kunst- und Bauwerke zu bestaunen. Die 28 Meter große Christusstatue (Cristo Rei), die Festung des heiligen Georg, der berühmte Wehrturm Torre de Belem – der 1983 zum Weltkulturerbe ernannt wurde – sowie das Äquadukt sind nur einige vo vielen geschichtlichen Fußspuren. Des Weiteren können in Lissabon gleich 5 imposante Kirchen, Kloster und Kathedralen besichtigt werden. Faszinierende Paläste wie der des Marquess Fronteira, das Nationalmuseum mit seinen teils 400 Jahre alten Kunstschätzen oder die längste Brücke Europas müssen unbedingt mit auf die To-do-Liste für den Urlaub in Lissabon.

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Ausruhen und Staunen

Wer eine Pause zwischen den Besichtigungstouren braucht, der kann auf einem der vielen großen Plätze der Stadt eine kurze oder lange Weile ausruhen. Diese insgesamt sieben Ort sind Treffpunkt für Touristen und Einheimische. Zu bestaunen gibt es dort jede Menge, unter anderem beeindruckende Springbrunnen, grossflächige Mosaike oder historische Denkmäler und Statuen. Besonders beliebt sind der Rossio sowie der Platz des Handels. Für Naturfreunde eignet sich eine Erholung am besten in einem der vielen strahlenden Gärten. Diese riesigen Grünanlagen bieten große Teiche mit Schwänen, alte und exotische Bäume, historische Gewächshäuser, Seeinseln und viele Tiere. Den Tierpark gibt es bereits seit 1884, der botanische Garten wurde 1873 angelegt.

Sommer, Sonne, Meer

Schliesslich bieten die Strände Lissabons Erholung pur. Egal ob im weissen warmen Sand Sonnenuntergänge bestaunt, Fischerboote beobachtet oder Tauchgänge im klaren Wasser unternommen werden, am einem der vielzähligen Strände vergiss man den Alltag.

Karate Reisen

Hier entsteht eine private Blog Seiten zum Thema Karate- und Kampfsportreisen. Träumst du auch davon deine Ferien mit einem ausgesuchten Kampfsport-Training zu verbinden? Hier werden wir in Kürze verschiedene Vorschläge für Ferien in Verbindung mit intensivem Training zusammenstellen.

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